Gemeinsam informiert. Miteinander verbunden.
Wenn die Schweiz etwas kann, dann ist es Service public. Die Post, die SBB oder die Nationalbank stehen für Verlässlichkeit, Qualität und Vertrauen. Sie funktionieren landesweit, unabhängig von Marktlaunen und dienen dem Gemeinwohl.
Das gilt auch für die SRG. Sie ist vielfältig, in allen Landesteilen präsent und der kulturellen wie politischen Ausgewogenheit verpflichtet. Seit Jahrzehnten belegt sie bezüglich Vertrauenswürdigkeit in der Schweizer Medienlandschaft jeweils die Spitzenplätze. Das ist das Ergebnis eines klaren Verfassungsauftrags und eines föderalen, mehrsprachigen Verständnisses von Öffentlichkeit.
Nach dem wuchtigen Nein zur No-Billag-Initiative 2018 versuchen dieselben Kreise mit der Halbierungsinitiative erneut, die SRG auszuhöhlen. Eine Annahme wäre fatal. Um die entstehende Lücke würden sich gewinnorientierte Medienunternehmen streiten, profitieren würden vor allem die noch mächtigeren Social-Media-Plattformen und Big-Tech-Konzerne. Die sind weder dem Gemeinwohl noch der Wahrheit verpflichtet, sondern einer hohen Rendite.
In einer Zeit von Desinformation und brüchigem gesellschaftlichen Zusammenhalt braucht unser Land verlässliche Orientierung, Einordnung und faire Debatte. Die SRG schafft diesen Ort, an dem wir uns gemeinsam informieren, bilden, streiten, ärgern, freuen, mitfiebern, lachen und uns dabei etwas besser verstehen. Das muss uns eine intakte SRG wert sein. Wir brauchen sie mehr denn je.
Nein zur Halbierungsinitiative.